MAIN
A B C
D E F
G H I
J K L
M N O
P Q R
S T U
V W X
Y Z Non-BM
| Specials ALL
Elffor
- Into
The Dark Forest,,,
Band:
Elffor Title:
Into The Dark Forest... Year:
2007 (formerly released in 1998)
Format:
CD (metal-case edition limited
to 100 copies) Label:
Northern
Silence Productions
Style:
Medieval
& Majestic Blackened Ambient
Review:
German Version
Mittelalterlicher
Ambient ist auch für mich etwas Neues. Gespannt
durfte man sein, wenn man einer derjenigen war,
die den angeblich so umjubelten Einstand des spanischen
Projekts noch nicht zu Ohren bekamen. Vor allem,
da sich die Beschreibung von altertümlicher
Sphärenmusik samt schwarz-getönter Vokaleinwürfe
wirklich nicht leicht vorstellen lässt. Ich
hatte persönlich zwar auch ein völlig
anderes Klangbild erwartet, als es einem hier
vorgelegt wird.
Aber somit wurde man eben ein klein wenig überrascht.
In majestätischer Form ziehen hier atmosphärisch-sanfte
Töne neben trompeterisch anmutenden Synthies
einher; das Gesamtbild prägt ein fast schon
träumerischer Schleier, der sich langsam
fallend über den Zuhörer wirft. Nichtsdestotrotz
zielen Elffors Kreationen nicht darauf ab, einen
ins Schlummern zu geleiten, denn durch die manchmal
nervigen, aber im Großen und Ganzen ausdrucksstarken
Einschübe schwarzer Lyrik, kommen noch viele
andere Aspekte zum Vorschein. Beispielsweise hält
Projektleiter Eöl es ungemein intensiv, durch
die allgemein höhenlastig gehaltenen Keyboards
eine anhaltend kühle bis eisig kalte Stimmung
in den Vordergrund zu projizieren, welche hier
Assoziationen mit extrem misanthropischen Landschaften
aufkommen lässt. Dabei herrscht nicht selten
eine durchdringende, aber dennoch angenehme Einsamkeit,
die einen fürsorglich umgarnt und stetig
als Begleiter fungiert. Mancherorts, und zwar
gerade dann, wenn jenes (elektronische) Trompeten
(oftmals auch nur trompetenartig) mit Häufigkeit
Verwendung findet, geht es jedoch sehr kitschig
und für den einen oder anderen gar schmalzig
zur Sache, obgleich die Majestätik hier nicht
ausbleibt. Dies kann sich mit der Zeit als ernsthafter
Störfaktor beweisen und ist aufgrund der
in Teilen nur marginal vorhandenen Vielseitigkeit
der Sphären auch nicht auszugleichen, sprich
finden sich dafür eher wenige Aspekte, die
einen darüber hinwegsehen ließen.
Dass Elffor sich jedoch ohne schlechtes Gewissen
zu den Vordersten der wohl unerschöpflichen
Ambient-Welt zählen kann, möchte ich
trotz allem noch einmal verdeutlichen, denn auch
wenn „Into The Dark Forest…“
nun kein Meisterwerk ist und auch nicht immer
zündet, hat man es qualitativ gesehen mit
äußerst hochwertigem Material zu tun
– und gerade das sollte man wahrlich nicht
außer Acht lassen.
(7/10)
in Worte
gefasst von Frostkrieg
Review:
English Version
Also
for me medieval Ambient was something new. One might
be curious, if one was one of those, who missed
the ostensible debut of the Spanish project. First
of all, because the description of ancient sphere-music
together with black-tuned vocal-inserts really isn’t
to imagine easily. Indeed I also expected another
sound-impression, than it’s presented here.
But thus one was surprised a little bit more. In
majestic form here atmospheric-dolce tones drag
along with trumpet-like acting synths; the entire
picture is embossed by a nearly dreamful veil, which
falls down slowly on the listener. Nevertheless
Elffor’s creations don’t aim to lead
one into slumber, because through the sometimes
annoying, but by and large expressive inserts of
black lyric, many additional aspects surface. For
example master Eöl keeps it very intensive
to project a lasting algid to icy cold mood by dint
of generally highs-accenting keyboards into the
foreground, which here lets arouse associations
with extremely misanthropic landscapes. Thereby
not rarely a penetrating, but anyway dulcet loneliness
obtains, which ensnarls one caringly and steadily
operates as companion. In some places, namely directly
then, when yon (electric) trumpeting (oftentimes
also just trumpet-like) finds its use, the whole
arrangement acts quite kitschy and for the one or
other maybe even corny, although the majestic aura
doesn’t fade. This may prove itself as serious
annoyance-factor and by virtue of the in parts meagre
variety of the spheres also isn’t to compensate,
speak there aren’t aspects, which would let
one connive at this.
But that Elffor can count itself to the front ranks
of the exhaustless Ambient-world, I’d like
to clarify once again, because even if “Into
The Dark Forest…” isn’t a masterpiece
now and also doesn’t light always, one deals
with qualitatively viewed high-grade material –
and directly this shouldn’t be disregarded.
(7/10)
translated
by Frostkrieg
|