MAIN
A B C
D E F
G H I
J K L
M N O
P Q R
S T U
V W X
Y Z Non-BM
| Specials ALL
Mörker
-
Höstmokter
Band:
Mörker Title:
Höstmokter Year:
2008
Format:
CD/LP ( vinyl limited to 500 copies )
Label:
Northern Silence Productions
Style:
Melodic
Nordic Black Metal
Review:
German Version
In
ihren Anfangstagen waren Mörker noch stark
dem von Dimmu Borgir mit “For All Tid“
geprägten Black Metal der symphonischen Ausrichtung
verfallen und klangen so herrlich norwegisch, dass
es ein wahres Fest war. Im Laufe der letzten drei
Jahre hat man sich davon jedoch etwas losgerissen,
verwendet nun deutlich weniger Keyboards beziehungsweise
setzt jene merklich dezenter ein und zieht überhaupt
ein paar überraschende Seiten auf.
Melodisch, nordisch und unbeschwert, irgendwo leicht
und streckenweise gar nicht so düster, wie
es der Name eigentlich prophezeit – das sind,
neben der dank Necromorbus großartigen Produktion,
die ersten Eindrücke von „Höstmakter“.
Freilich wäre es nun falsch zu behaupten, man
bekommt hier sonnendurchflutete Musik dargeboten.
Jedoch lässt sich das scheinbare Bild wohliger
Strahlen, die ihre Wärme durch hohe, nebelumwobene
Tannenwipfel auf den Waldboden gleiten lassen, nicht
so leicht abschütteln. Dies liegt zweifelsohne
an den erneut mit ergreifendem Fein- und Heimatgefühl
eingespielten Melodiebögen, denen mancherorts
gar ein hymnischer Charakter immanent scheint. Doch
wo Stücke á la „Djupa Spår
Av Tvivel“ mit ihrer harmonischen Lebendigkeit
das Herz eines jeden Paganen höher schlagen
lassen, stechen andererseits Kompositionen wie das
kalte „Mitt Arv“ oder der von Dunkelheit
durchdrungene Schwedenhammer „Själen
Vandrar Sin Egen Väg“ mit wunderbaren
und typisch skandinavischen Oldschool-Allüren
hervor, wenngleich mit modernen Mitteln inszeniert.
Inmitten dessen bergen sich einige sehr besinnliche
Momente, die hier von durchaus subtil arrangierten
und zumeist leider viel zu kurz gehaltenen Akustikschmankerln
gefüllt werden und dafür sorgen, dass
sich der Hörer für wiederum ewig scheinende
Augenblicke in menschenleerer und märchenhafter
Natur verliert, was ungemein für „Höstmakter“
spricht, verkörpert es doch mit jeder einzelnen
Note den Geist jener majestätischen Landschaft.
Für Liebhaber äußerst melodischer
Hingabe im Rahmen nordischen Black Metals, der hier
mit seichter Synthetik eine leicht epische Note
heraufbeschwört, bieten Mörker demnach
vieles, was samt dezenter Melancholie der Seele
Balsam ist und dabei mit rührender Schönheit
auf einen niedersinkt.
(8/10)
in Worte gefasst
von Frostkrieg
Review:
English Version
In
their days of beginning, Mörker still were fallen
for the by Dimmu Borgir with “For All Tid”
coined Black Metal of symphonic direction and sounded
so purely Norwegian that it was a true pleasure. Though,
in the course of the last three years one has loosened
from that a bit and now clearly uses lesser keyboards
respectively inserts them noticeably more discrete and
at all comes up with some surprising attributes.
Melodic, Nordic and untroubled, anywhere light and in
parts not that dark as the name prophecies it –
these are, besides the thanks to Necromorbus great production,
the first impressions of “Höstmakter”.
Certainly, it was fault to maintain one gets presented
sun-flooded music here. But, the seeming picture of languorous
rays, which let their warmness glide through the high,
nebulous tops of the firs down to the ground of the forest,
can’t be shaken off that easily. This without doubts
is due to the again with affecting sense of home and sensitiveness
played bows of melody, which in some parts even a hymn-like
character seems to be immanent. But, where pieces á
la „Djupa Spår Av Tvivel“ with their
harmonic liveliness please the heart of every single Pagan-man,
on the other hand compositions like the cold “Mitt
Arv” or the by darkness pervaded Swede-hammer “Själen
Vandrar Sin Egen Väg“ stab out with wonderful
and typical Scandinavian oldschool-allures, even if staged
with modern means. Amidst this, some very contemplative
moments hide, which here are filled by very subtly arranged
and oftentimes sadly much too short kept acoustic-delicacies
and serve for that the listener for in turn eternally
seeming winks loses itself in lonely and magical nature,
what immensely accounts for “Höstmokter”,
speak with every single note it embodies the spirit of
yon majestic landscape.
So, for fanciers of acutely melodic dedication in the
frame of Northern Black Metal, which here with slight
synthetic evokes a light note of epic, Mörker offer
much, what together with discrete melancholy is balm for
the soul and thereby sinks down on one with touching beauty.
(8/10)
translated by Frostkrieg
|