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Vhernen
-
.S.y.b.e.r.i.a.
Band:
Vhernen Title:
.S.y.b.e.r.i.a.
Year:
2006
Format:
MCD ( limited to 500 copies
) Label:
Eerie Art Records
Style:
Melancholic & Dense Atmospheric
Funeral Black Metal with Ambient influences
Review:
German Version
Unkonventionelles
aus Nord-Nord-West. Vhernen. So geheimnisvoll sich
dieser Name raunen lässt, schob sich auch die
Musik durch meine Räumlichkeiten. Extrem düster
erschuf man hier ein Klangfeld, dessen wabernden
Schwingungen karge Welten und unheimliche Einsamkeit
vor dem geistigen Auge erstrahlen lassen. Man darf
hier nicht darauf fixiert sein, wie der Sound klingt
oder ob instrumental gesehen alles richtig gemacht
wird, nein, man lehne sich einfach zurück und
lasse den Tongang wirken. Ansonsten würden
sich einige Sachen finden, die Mängel aufweisen.
Beispielsweise lebt das Klanggewand von ordentlich
eingesetztem Hall, welcher stellenweise feinfühlig
eingespielte Melodien verschluckt, was jedoch meist
in den schnelleren Parts der Fall ist. Auf das Tempo
bzw. auf die Stilbeschreibung bezogen hatte ich
mir eigentlich auch etwas mehr erwartet, rechnete
mit grollend schleppendem Schlagwerk á la
Nortt, jedoch wagt man sich nur knapp unter die
Mid-Tempo-Marke. Dennoch, das überraschend
andere Geschehen kann ebenso schnell einen Meinungsumschwung
herbeirufen, überzeugt mich letztendlich durch
verdammt atmosphärisches Auftreten, präzise
gesetzte Tonfolgen und der versteckt doch ebenso
mystisch gehaltenen Stimme. Wirklich düstere
Ambienteinlagen sorgen dann für weiteren Synthetikstoff,
der sich eisig unter die Haut brennt – manche
Arrangements von „Funeral Aurora“ erinnern
(entfernt) sogar an Cold World.
Infolgedessen ist „.S.y.b.e.r.i.a.“
kein Album, das sich zwischendurch genießen
lässt. Es ist wichtig, eine gewisse Fixierung
herzustellen, denn ohne jene wird es ein Schweres
sein, Vhernens Musik zu fühlen und deren Emotionen
zu genießen.
Fazit:
Wie schon bei Amesoeurs ist es verdammt schade,
dass die Spielzeit hier gerade mal zwanzig Minuten
beträgt. Mehr davon und die düster-kalte
Intensität ist perfekt!
(7.5/10)
in Worte
gefasst von Frostkrieg
Kommentar
von Amikkus:
Ein
starker Ausgangspunkt für weitere, hoffentlich
mit selbst eingespielten Drums versehene Aufnahmen.
(7.5/10)
Review:
English Version
Unconventional
stuff from North-North-West. Vhernen. As arcane this
name is to murmur, also the music swayed through my
premises. Extremely dark one created a sound-field,
whose wafting wave forms worlds of total scantiness
and mysterious loneliness directly in front of the
spiritual eye. One shouldn’t be focused on how
the sound clinks or if instrumental viewed everything
runs right, no, just lean back and let the tone-gangue
take effect. Otherwise there would be some things,
which feature some deficiencies. For instance the
sound-garb lives on properly applied reverb, which
here and there swallows sensitive played melodies,
what mostly happens in faster parts. According to
the tempo as the case may be the style-description
I intrinsically also expected something else, counted
on glowering creeping drums á la Nortt, but
one just adventures himself courtly among the Mid-Tempo-mark.
Anyway, the surprisingly different events are able
to summon an opinion-change just as quick, eventually
convince me with damned atmospheric acting, precise
set tone-orders and the hidden but alike mystical
kept voice. Really gloomy ambient-inserts then serve
for further synthetic-stuff, which icily burns your
skin – some arrangements of “Funeral Aurora”
even (afar) remind on Cold World.
Consequently „.S.y.b.e.r.i.a.“ is no album,
which is to relish in between. It’s important
to create a certain fixation, because without yon
it’ll be difficult to feel Vhernens music and
relish whose emotions.
Conclusion:
Like on Amesoeurs mini-disc it’s too bad, that
the playing-time just amounts to twenty minutes. More
of that and the dark-cold intensity is perfect!
(7.5/10)
translated
by Frostkrieg
Comment
by Amikkus:
A
strong initial point for further, hopefully with self
imported drums provided recordings. (7.5/10)
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